Die Vorteile der Einbeziehung von Flexibilitätstraining in Ihr Fitnessprogramm
Beweglichkeit in Ihren Trainingsplan

Das Beweglichkeitstraining wird oft zugunsten von intensiveren Trainingseinheiten wie Krafttraining und Ausdauertraining vernachlässigt. Die Einbeziehung von Beweglichkeit in Ihren Trainingsplan bzw. in Ihr Fitnessprogramm kann jedoch eine Vielzahl von Vorteilen bieten, die über die Fähigkeit, die Zehen zu berühren, hinausgehen.
In diesem Artikel gehen wir auf die Bedeutung der Beweglichkeit und die Vorteile ein, die sich ergeben, wenn Sie Beweglichkeitstraining in Ihr Fitnessprogramm integrieren.
Was ist Beweglichkeit?
Flexibilität bezieht sich auf den Bewegungsumfang eines Gelenks und die Fähigkeit eines Muskels, sich zu verlängern. Sie ist aus verschiedenen Gründen wichtig, z. B. um eine gute Körperhaltung zu bewahren, das Verletzungsrisiko zu verringern und die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.
Mit zunehmendem Alter nimmt unsere Beweglichkeit tendenziell ab, was auf eine Kombination von Faktoren wie Inaktivität, Muskelungleichgewichte und Veränderungen des Kollagen- und Bindegewebes zurückzuführen ist. Deshalb ist es wichtig, das Beweglichkeitstraining zu einem regelmäßigen Bestandteil Ihrer Fitnessroutine zu machen, unabhängig von Ihrem Alter oder Ihrem Fitnessniveau.
Vorteile von Beweglichkeitstraining
Verbesserte körperliche Leistung
Beweglichkeit ist für eine Vielzahl von körperlichen Aktivitäten wichtig, z. B. für Sport, Tanz und alltägliche Bewegungen. Wenn Sie über eine gute Flexibilität verfügen, können Sie sich freier und mit weniger Anstrengung bewegen, was Ihre allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit verbessern kann.
Wenn Sie zum Beispiel eine gute Hüftbeweglichkeit haben, können Sie schneller und in besserer Form laufen. Wenn Sie über eine gute Schulterbeweglichkeit verfügen, können Sie unter Umständen schwerere Gewichte mit besserer Technik heben.
Geringeres Verletzungsrisiko
Flexibilitätstraining kann auch dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu verringern, indem es den Bewegungsumfang Ihrer Gelenke vergrößert. Dies kann dazu beitragen, die Belastung Ihrer Muskeln und Sehnen zu verringern, was besonders für Menschen wichtig ist, die anstrengende Aktivitäten oder Sportarten ausüben.
Wenn Sie z. B. eine gute Beweglichkeit der Kniesehnen haben, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Sie sich diese beim Laufen oder Sport überlasten. Wenn Sie eine gute Beweglichkeit der Schulter haben, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Sie ein Schulter-Impingement oder Verletzungen der Rotatorenmanschette erleiden.
Verbesserte Körperhaltung
Eine gute Beweglichkeit kann auch dazu beitragen, Ihre Haltung zu verbessern, da sich Ihre Muskeln freier und effizienter bewegen können. Dies kann dazu beitragen, muskuläre Ungleichgewichte zu verringern und Belastungen der Gelenke zu vermeiden, was wiederum zu einer besseren Haltung führt.
Wenn Sie beispielsweise eine gute Beweglichkeit des Oberkörpers haben, können Sie aufrechter sitzen und das Risiko eines Rundrückens oder runder Schultern verringern. Wenn Sie über eine gute Beweglichkeit des Unterkörpers verfügen, können Sie mit weniger Anstrengung aufrecht stehen und das Risiko eines Rundrückens oder einer Lordose verringern.
Verbesserte geistige Gesundheit
Beweglichkeitstraining kann sich auch positiv auf Ihre geistige Gesundheit auswirken. Dehnen kann helfen, Muskelverspannungen abzubauen und die Durchblutung zu verbessern, was zu einem Gefühl der Entspannung und des Stressabbaus führen kann.
Wenn Sie das Beweglichkeitstraining in Ihre Fitnessroutine einbeziehen, können Sie auch Ihr Körperbewusstsein und Ihre Achtsamkeit verbessern, was sich positiv auf Ihr allgemeines Wohlbefinden auswirken kann.
Wie Sie das Beweglichkeitstraining in Ihr Trainingsprogramm einbauen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Beweglichkeitstraining in Ihr Fitnessprogramm einzubauen, darunter statisches Dehnen, dynamisches Dehnen und Schaumstoffrollen.
Statisches Dehnen: Beim statischen Dehnen wird eine Dehnung eine bestimmte Zeit lang gehalten, in der Regel 15-30 Sekunden. Diese Art des Dehnens eignet sich am besten zum Abkühlen oder als eigenständige Flexibilitätsübung.
Dynamisches Dehnen: Beim dynamischen Dehnen wird ein bestimmter Bewegungsumfang kontrolliert durchlaufen.




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